Null Grad – mit dem Fahrrad im Winter entlang der Donau von PASSAU nach WIEN -Teil 3

350 Kilometer bei nass-kaltem Wetter im Februar 2018 – Bericht von G.R. – Teil 3

Die letzte Etappe führt dann am dritten Tag aus dem Zentrum von KREMS mit kleineren Umwegen über THEISS und ALTENWÖRTH, TULLN, ZWENTENDORF und schließlich KLOSTERNEUBURG nach WIEN, der DONAU-Radweg heißt nun Euro Velo 6 und ist bestens ausgeschildert (auch auf Umleitungen) und frisch asphaltiert. Angelika begleitet mich und nach weniger als fünf Stunden und ca. 90 Kilometern kommen wir in WIEN-Gersthof an.

Das Fahrrad besteht aus einem ca. 30 Jahre alten Stahl-Rahmen von HOOGER BOOGER; dieser ist die Basis des einmaligen Modells, welches ich in der Werkstatt bei Sebastian mit seiner Hilfe vor zwei Jahren revitalisiert oder besser gesagt neu aufgebaut habe. Man könnte es auch „Stahlross“ nennen: es ist schwer und rollt zuverlässig. Die weiteren Teile sind:

  • SRAM Apex Antrieb 2×10 mit Schaltbremshebel
  • MAVIC XM 719 Felgen 26 Zoll mit 32 Speichen hinten und vorne
  • SHIMANO Nabendynamo
  • BUSCH & MÜLLER Lumotec IQ Frontscheinwerfer und Topline Line Plus Rücklicht (beide vom Dynamo gespeist)
  • AVID Single Digit 5 V-Brake
  • SCHWALBE Marathon Plus 26×1,75 Reifen mit Reflexstreifen seitlich; als Reservereifen hatte ich einen CONTINENTAL Race King 2.0 mit, der noch breiter ist und ein deutlich griffigeres Profil aufweist – eigentlich ein MTB Reifen
  • SHIMANO Klick-/Plattform Pedale
  • SALSA Woodchipper Lenker
  • SELLE ANATOMICA Ledersattel
  • SKS Kotschützer
  • No Name Gepäckträger
  • ORTLIEB Packtaschen und Lenkertasche

Zum Thema Material erwähne ich noch besonders die ZEFAL Profil Travel Standpumpe, die relativ leicht ist und eine tolle Pumpleistung bis 10 bar bringt (somit auch fürs Rennrad geeignet), was bei Dunkelheit mit klammen Fingern ein Segen ist, wenn man die breiten Reifen mit Luft füllen muss.

Und das zusätzliche Rücklicht von LUPINE namens Rotlicht, welches besonders im Morgen- und Abendverkehr nützlich ist und die eigene Sichtbarkeit von hinten deutlich erhöht durch diverse Leucht- und Blinkmodi – allerdings muss ich diese noch besser einsetzen lernen, damit die maximale Leuchtzeit auch bei Kälte erreicht werden kann.

Ebenfalls zu loben ist die ELITE Deboyo Thermos Trinkflasche, die Tee oder andere Getränke bei 0°C für drei Stunden warmhält.

Weiters wurde Material/Bekleidung folgender Hersteller wurde verwendet:

  • MILLET: Schlafsack Baikal 1100
  • RAPHA: Handschuhe (Deep Winter Gloves), RAPHA: Radhose (Pro Team Thermal Bib Short) und Merino Unterhose
  • SEALSKINZ: Handschuhe
  • GORE Bike Wear: Beinlinge
  • NORTHWAVE: Winterschuhe mit SPD Cleats
  • ICEBREAKER: Socken und Long Sleeve Half Zip – älteres Modell
  • KALAS: Winterjacke
  • MAROITALIA: Winterhose
  • LÖFFLER: Regenhose
  • SALEWA: Regenjacke und Biwaksack
  • MAVIC: Helm
  • SEGER: eine dünne schwedische Merino-Wollhaube unter dem Helm und eine andere, wärmere für die Pausen

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